News & Gerüchte:

Sommersemester 2016

 

Liebe Leute!

 

Im Sommersemester geht es nach einer kleinen Pause wieder weiter mit einer Vortragsreihe des Titels "Politische Situation im »nahen Osten« und Islamismus".

 

Außerdem findet im Klapperfeld wieder eine Soli-Party des TuCa statt:

 

Sa, 28. Mai 22 Uhr, Party im Klapperfeld FFM
Sehr geehrte Jumpgenoss*innen: Lange saß man mit einer Tüte Sangria auf der Parkbank, doch nun jumpen wir in großen Sprüngen der untergehenden Sonne entgegen. Packt Eure Nike Shox ein und kommt zur TuCa-Soliparty im Klapperfeld. Der Generalbasz soll die Massen spalten!

 

Finanziert werden Repressionskosten und die laufende Vortragsreihe.


Lineup: Björn Peng, inglorious bassnerds, oybox, César Martino

 

Zusätzlich haben wir dieses Semester noch eine Workshopreihe im Angebot:

 

Mi, 4.5. 18 Uhr, Random White House

Kritischer Campusspaziergang

 

Do, 5.5. 18 Uhr, TuCa

Workshop: Verschwörungsideologien
Wo liegt eigentlich Bielefeld?

 

Fr, 6.5. 18 Uhr, TuCa

Feminismus Workshop

 

Di, 10.5. 18 Uhr, TuCa

Cryptographie Workshop

 

Näheres dazu auf den entsprechenden Flyern, im TuCa, RWH, KoZ usw.

 

 

Ankündigungstexte und Details zur Vortragsreihe auf der Seite zur Vortragsreihe.

 

Aufzeichnungen der Vorträge finden sich unter "Vortragsaufzeichungen".

 

Folgende Vorträge sind geplant:

 

Do, 7.4. 18:30 Uhr, Café KoZ

Thomas von der Osten-Sacken: Zwischen anderem Irak und Rojava

 

Mi, 4.5. 19:30 Uhr, Café KoZ
Oliver M. Piecha: Syrien und der Nahe Osten - Krieg ohne Ende?
Vom „Arabischen Frühling" zur größten humanitären Katastrophe der
Gegenwart.

Sa, 7.5. 18 Uhr, Café KoZ
Mercedes Nabert: Ein feministischer Blick auf den Nahen Osten

entfällt leider


Do, 12.5. 18:30 Uhr, Café KoZ
Sakine Piltz: Sexismus, Rassismus und Lohnarbeit im Kontext von
türkeistämmigen Muslim_innen in Europa

Fr, 20.5. 18:30 Uhr, HZ3, IG Farben Campus
Sören Pünjer: Assad, Putin und die sunnitische Mehrheit.
Über Falsches und Richtiges im
Katastrophenfall Syrien.

Mo, 30.5. 19:30 Uhr, Café KoZ
Stephan Grigat: Der Vormarsch der Ajatollahs

Antisemitismus im Nahen Osten und die Expansion des iranischen Regimes

Mo, 6.6. 19:30 Uhr, Café KoZ
Alex Feuerherdt: Von Nine-Eleven zum Bataclan

Über den antisemitischen Gehalt islamistischer Terroranschläge und dessen öffentliche Verleugnung

Vorträge und Party im Sommersemester 2015

 

Im Sommersemester '15 gibt es Vorträge und eine Party!

 

Mi, 22.7. ab 16h, Wiese vor dem PEG, IG-Farben-Campus:

Semesterabschluszsause mir classless Kulla, DJ Schnuerschuh/MOS DUB und Shternie

 

Do, 16.7. 18h, Treffpunkt TuCa:

Herausbildung von feministischen Selbstkonzepten bei europäischen türkeistämmigen muslimischen Frauen im Generationenverlauf - mit Blick auf die BRD und Frankreich

Vortrag zur Diss von Sakine Subaşı-Piltz

 

20.05.2015 18h, Treffpunkt TuCa:

Antisemitismus in der KPD zur Zeit der Weimarer Republik

Vortrag mit Olaf Kistenmacher

 

29.05.2015 20h, Klapperfeld:

Leben im Rausch

Vortrag/Buchvorstellung mit Daniel Kulla

Party mit Classless Kulla, Inglorious Bassnerds und Björn Peng

 

Näheres dazu unter Termine!

Neuer regelmäßiger Plenumstermin für das Wintersemester 2014/2015

 

Beginnend mit dem 31.10.2014 findet das TuCa Plenum 14-tägig immer Freitags um 14 Uhr im TuCa statt. 

Neues vom TuCa

 

Auch in diesem Wintersemester wird es wieder Cafébetrieb im "neuen" TuCa Raum im ersten Stock des PEG geben. In den nächsten Wochen wird es auch wieder Schichten geben, die sich um den Getränkeverkauf kümmern werden. Dafür werden allerdings weiterhin Leute gebraucht, die bereit sind regelmäßig Schichten zu übernehmen. Bei Interesse: das nächste Plenum findet am Mittwoch, den 15.10.2014, um 13:00 Uhr im TuCa statt. Dort könnt ihr einfach unverbindlich vorbeikommen.

In den nächsten Wochen wird es auch einen regelmäßigen Plenumstermin geben, der durch Aushänge im TuCa selbst und hier auf der Website angekündigt wird. 

Stupa- und Fachschaftswahl 2014

 

Liebe Studierende, liebe Verpeiler*innen und liebe Freund*innen des TuCas,

 

vom 27. Januar bis 30. Januar werden das Stupa, die Fachschaften und das L-netz neu gewählt. Briefwahlschluss ist der  22. Januar 2014, 16.00 Uhr (letzte Einwurfmöglichkeit Briefkasten Poststelle Bockenheim). Und nicht vergessen: Bei Briefwahl zählt der Eingangsstempel. Wer knapp dran ist, sollte zur Sicherheit lieber nochmal bei einer zugeteilten Wahlkabine vorbeischauen.

 

Öffnungszeiten der Urnen:

Mo., 27. Januar – Mi., 29. Januar 2014, 09:00 – 15:00 Uhr,

Do., 30. Januar 2014, 11:00  – 15:00 Uhr („Mensatag“)

 

Setzt euch mit uns für mehr (studentische) Freiräume und kritische Initiativen an der Uni und anderswo ein.

TuCa im Exil im Foyer ohne Exil auf dem IG-Farben-Campus


Heute Morgen haben Studierende verschiedener Fachbereiche der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität im Foyer das längst schon schmerzlich vermisste TuCa wiederbelebt. Am späten Vormittag machten die Studierenden das weitläufige Foyer, das mehr den Charme eines Bürogebäudes ausstrahlt, zum 'TuCa im Exil im Foyer noch ohne Exil'. Damit meldete sich das TuCa-Kollektiv zurück.

Grund hierfür waren die nicht umgesetzten Forderungen der Studierenden nach mehr selbstverwalteteten Räumen auf dem neuem Campus. Die Idee der Administration, die Selbstverwaltung durch ein Nutzungskonzept, Schließzeiten und Ge-/Verbote zu kontrollieren, hat im Zuge der Verhandlungen um das Fachschaften-Café bis heute keine nennenswerten Ergebnisse erbracht. Abgesehen davon wäre das Fachschaften-Café nicht einmal ein TuCa-Ersatz gewesen. Deshalb streiten wir weiter um einen Raum, der von Studierenden verwaltet wird, der für alle offen steht, die den Wunsch nach einem Refugium fern ab von Verwertungslogik und Leistungszwang haben.

Seit dem Umzug der Turm-Fachbereiche gibt es diese Räume weder im geografischen noch im soziologischen Sinn. Das IVI wurde geräumt, wobei das Präsidium so tut als ob es nichts dafür könnte. Das TuCa wurde wegrationalisiert, weil es partout nicht in die Verwertungslogik des Bildungsbetriebs Universität passen will. Die Fachschafträume sind kleiner und weniger geworden, weil organisierte Studierende der Administration 'gefährlich' werden könnten. Und gibt es mittlerweile angemessenen Raum für studentische Initiativen, die bis spät in die Nacht Texte diskutieren wollen?

Das TuCa wurde, als es noch im Exil im 5. Stock des Turms war, von vielen Studierenden und für verschiedenste Dinge genutzt. Veranstaltungen der Fachschaften, Plena, Lesekreise, Hausarbeiten schreiben, im Bücherschrank stöbern, lesen und viel mehr. Gleichzeitig war das TuCa Treffpunkt zum Kaffeetrinken und Reden, für Referatsgruppen und autonome Tutorien; ein Ort kritischer Diskurse. Welcher offene Raum erfüllt diese Funktionen im neuen Gebäude?

„Das Präsidium hat mit dem Umzug allen kritischen Initiativen einfach keine Räume gegeben. Das Fachschaften-Café wäre allerhöchstens ein fauler Kompromiss für das TuCa gewesen. Wir nehmen das nicht mehr hin, wir fordern einen Raum für das TuCa, damit es die Arbeit, wie zu früheren Zeiten im Turm, wieder aufnehmen kann. Die Uni verkommt immer mehr zu einer Bildungsfabrik. Das TuCa war Raum und Ort dieser Entwicklung entgegenzutreten und sich auch mit nonkonformen Inhalten zu befassen.“ , so Oliver Abendroth, ein Sprecher des Kollektivs.

Mit der heutigen Aktion machen wir unsere Forderungen nach einem TuCa auf dem Ig-Farben-Campus erneut stark und wir werden nicht aufhören, bis sich die Zustände auf diesem Campus verändert haben:

 

Wenn schon neu, dann besser!

PM zum verordneten Wegfall des TuCa auf dem IG-Farben Campus:


Das TuCa (Turmcafé) darf offiziell(!) nicht auf den IG-Farben-Campus umziehen:
Es ist entscheiden, wenn auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit:
In der vermeintlich offenen und öffentlichen Jour-Fixe Sitzung

[[Die vermeintlich offene Jour-Fixe Sitzung war zum einen nur für geladene Vertreter_innen der Fachschaften, des Frauenrats und des TuCa offen: Unabhängige studentische Projekte wurden nie mit einbezogen. Es gab nie ein Protokoll über die Diskussion, lediglich ein Ergebnisprotokoll von Seiten des Präsidiums. Die vermeintlich öffentliche Jour-Fixe Sitzung war zu keinem Zeitpunkt transparent für die Studierendenschaft: Als das unabhängige Studierenden TV (UTV) nach mehrmaliger, erfolgloser Anfrage die Sitzung mitschneiden wollte, wurde ihnen dies verweigert. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzten um zu zeigen, dass das Umzugs-Jour-Fixe zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz transparent war!]] zur Klärung von Umzugsangelegenheiten, wurde von Präsidium und Dekanaten 03, 04, 05 und 11entschieden: Das TuCa, welches seit mehr als 20 Jahren besteht, dürfe sich offiziell nicht mehr an der Gestaltung studentischer Räume auf den IG-Farben Campus beteiligen.

 

Nach den Sachbeschädigungen vom 02.02.13 im Turm, wurde das TuCa, obwohl es die Vorfälle mehrfach bedauerte und sich davon distanzierte, zur Verantwortung gezwungen: Das TuCa sei für „bedrohliche“ Graffitis, Sachbeschädigungen, angebliche Überfälle auf Mitarbeiter_innen und Diebstahl im AfE-Turm verantwortlich und habe die Konsequenzen zu tragen.


Wir weisen diese Assoziation mit den genannten Vorfällen und dem TuCa konsequent zurück: Wir waren und sind nie an derartigen Vorfällen beteiligt und sind entsetzt, wie all dies uns zu Lasten gelegt wird. Das TuCa plädierte somit mehrfach dafür, über Raumnot und Raumvergabe auf dem neuen Campus zu diskutieren. Das Präsidium und die Dekanate, insbesondere der Dekan des Fachbereichs 03, Prof. Dr. Sighard Neckel, zogen es jedoch weiterhin vor, über Vorfälle zu sprechen, mit denen das TuCa in keinster Weise etwas zu tun hat. Es wurde ein narrativer Nebenschauplatz eröffnet – mit geschichtsrelativierenden Faschismus- Vergleichen – um möglichst nicht über die Umzugsprobleme, den Wegfall studentischer Strukturen, die Fehlplanung der Universität, die Missachtung studentischer Bedürfnisse zu sprechen; geschweige denn, über eine substanzielle Auseinandersetzung mit dem Umzug in die politisch und moralisch signifikante ehem. IG-Farben-Zentralverwaltung.
Es sollte vom TuCa nun ein Konzept zur Nutzung des Raumes auf dem IG-Farben-Campus erstellt werden. Ein solches Konzept erstellte das TuCa in Kürze. Doch entgegen der Ankündigungen der Vizepräsidentin, man würde das Konzept gemeinsam besprechen, wurde es mit dem Vorwurf „es sei zu offen“ abgetan und NIE besprochen. Am 19.02.13 erfuhren wir per E-Mail von der Vizepräsidentin, dass das TuCa offiziell KEINEN Platz und KEINE Möglichkeit zur Mitgestaltung eines Cafés auf dem IG-Farben-Campus erhalten soll, sondern in Zukunft nur noch die
Fachschaften über ein Konzept verhandeln dürfen.


Wir sind empört und wütend über diesen Verlauf und das deutliche Zeichen gegen studentische, selbstverwaltete Initiativen! Wir ziehen auf einen Campus, an welchem es kein IVI, kein TuCa,
keine Platz für kritische Wissenschaft, und ein Studierendenhaus, sowie einen neuen Eltern-Kind Raum erst in vielen Jahren geben soll.


Ein Projekt, welches sich in mehr als 20 Jahren autonomer Selbstbestimmung etabliert hat, wird nun durch die Verordnung des Präsidiums und der Dekanate der Turm-Fachbereiche versucht zu zerstören und zu beenden. Wir lassen uns diese Vorgehensweise nicht gefallen!

Mündige Studierende, die bemüht sind, geistige Orte und physische Räume für befreites Denken zu schaffen, werden an dieser Universität wohl nicht gewünscht. Damit hat die Universität Frankfurt nicht zuletzt einen offensichtlichen Schritt in die, durch und durch nach ökonomischer Verwertbarkeit ausgerichtete, Wissensproduktion getan: Die studentischen Subjekte sollten sich in Zukunft wohl besser als Humankapital erschließen und für den (Lohn-)Arbeitsmarkt disziplinieren, anstatt zu denken: Denn dies schadet einer Karriere an der Goethe-Universität. Das zumindest haben wir aus den Verhandlungen des Umzugs-Jour-Fixe gelernt. Herzliche Dank dafür!


Letzten Endes ist das TuCa stets mehr gewesen, als „nur“ ein Ort zum Kaffeetrinken:
Das TuCa ist Aktion und diese hat ihre Grenzen nicht im verordneten Raum.


In jeden Fall, bleibt das TuCa erhalten!
Für ein TuCa [im Exil] auf dem IG-Farben Campus!

Ein unerträglicher Vergleich: Sachbeschädigung im AFE-Turm
2013 und die Novemberpogrome 1938


Offener Brief an das Präsidium und die Dekanate der Fachbereiche 03 und 04 der Goethe Universität Frankfurt am Main:


Sehr geehrte Damen und Herren,


Vertreter_innen des TuCa (Turmcafé), des Frauenrats, der Fachschaften und des AStA besuchen seit ca. 2 Monaten das wöchentliche, offizielle Umzugs-Jour-Fixe"1 zur Klärung der Raumvergabe im Rahmen des Umzugs an den IG-Farben-Campus. In den letzten Verhandlungswochen des Umzugs-Jour-Fixe kam es zu Vorwürfen den anwesenden Studierenden und studentischen Vertreter_innen gegenüber,  Mitarbeiter_innen und Angestellte der Universität würden bedroht oder gar angegriffen. Zudem gab es Anmerkungen zu den Sachbeschädigungen vom 02.02. 2013, sowie zu den als bedrohlich empfundenen Graffitis im, bzw. am AfE-Turm. In diesem Rahmen wurde u.a. zu Vorfällen wie der Reichspogromnacht (O-Ton: "Reichskristallnacht") Bezug genommen. Die konkreten Vorfälle wurden nicht benannt, aber im weitesten, sowie auch  im konkreten Sinne den anwesenden studentischen Vertreter_innen und den Studierenden der Fachbereiche 03, 04 und 05 vorgeworfen und ihnen die Verantwortung dafür zugeteilt.


Am 06. Februar 2013 kam es zu folgender öffentlicher Äußerung von Frau Univ.-Prof'in Dr. Friebertshäuser im Rahmen der Jour-Fixe-Sitzung:
Sie beanstandete von einer Fachschaftsparty unter dem Motto "Abrissparty" erfahren zu haben, welche an diesem Abend [im Café KoZ] stattgefunden habe. Sie kritisierte, wie dieses Motto gewählt werden konnte, da bekannt sei, dass "[...] auf Worte Taten folgen [...]", wie bereits die geschichtlichen Ereignisse der "Reichskristallnacht" [sic!] gezeigt haben. Hierbei bezog sich Frau Univ.-Prof'in Dr. Friebertshäuser auf die Geschehnisse am Abend einer internen Feier im AfETurm, an dem das Gebäude und die Infrastruktur, von party-unabhängigen Personen, beschädigt wurden. (s. Stellungnahme des TuCas, die in der Jour Fixe vom 06. Februar 2013 vorgelegt wurde).

 

Wir sind entsetzt über diese Assoziationen mit der Reichspogromnacht, die auch noch, von der Dekanin des Fachbereichs  Erziehungswissenschaften, mit dem politisch äußerst fragwürdigen Begriff

„Reichskristallnacht“ bezeichnet wurde.

 


Am 13. Februar 2013 äußerte sich auch Herr Prof. Dr. Sighard Neckel zu den Vorfällen eben dieses Abends, sowie zu Graffitis im AfE-Turm. Dabei bezog er sich unter anderem auf ein Graffiti, in welchem vom "Plattmachen des Westends" die Rede sein soll, sowie auf nicht näher beschriebene Graffitis, welche Einzelpersonen enorm bedrohen würden. Aufrufe dieser Art, sowie Beschädigungen wie jene vom 02.02.2013 erzeugten in ihm, laut eigener Aussage, Bilder von "[...] marodierende Männerhorden[...]" einer "[...] bestimmten historischen Zeit [...]", welche durch den Turm liefen. Er empfahl den Studierenden und studentischen Vertreter_innen die Lektüre von Adornos Dialektik der Aufklärung, insbesondere des Abschnitts "Elemente des Antisemitismus", sowie Adornos Ausführungen zum Autoritären Charakter. Später räumte er ein, er glaubte zwar nicht, dass die Studierendenvertreter_innen den Turm beschädigt hätten, er sähe sie aber durchaus ˗ durch ihren Umgang mit dem Umzug, sowie seine Erfahrungen mit den Reden der Turm Vollversammlung ˗ in der Verantwortung für die Vorfälle, sowie für die zukünftige Prävention.

 

Aus unserer Sicht zeugen die getätigten Vergleiche von einem Geschichtsrevisionismus und einer Geschichtsvergessenheit, die wir in unserer Universitätsleitung und Dekanaten nicht akzeptieren können.


Wir fordern Sie auf, wissenschaftlich und politisch Stellung zu nehmen:
Wo ist der Zusammenhang zwischen den Geschehnissen im Turm in der Nacht zum 2. Februar 2013 und den Pogromen an der jüdischen Bevölkerung 1938?

Was haben Sachbeschädigungen im AfE-Turm mit den Morden, den Zerstörungen und den daran anschließender Deportation (der Reichspogromnacht) zu tun?

Inwiefern hängt Ihrer Annahme nach der Nationalsozialismus mit den, von Ihnen diffus
benannten, Vorfällen zusammen? Inwiefern sind die von Ihnen genannten Vorfälle antisemitisch?


Wir fordern eine schriftliche Stellungnahme zu den getätigten Aussagen und unseren Nachfragen und verbleiben mit freundlichen Grüßen,


- das TuCa (Turmcafé)
- Fachschaft 03
- Fachschaft 04
- AK kritische Psychologie
- Mitglied des Fachbereichsrat 03: Jörg Meierotte
- Referent für Studienbedingungen, AStA Uni-Frankfurt: Max Rudel

 

1 Beteiligt am „Jour Fixe“ sind Frau Prof.'in Dr. Tanja Brühl: Vizepräsidentin der Goethe-Universität, der Dekan des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften: Herr Prof. Dr. Sighard Neckel, die Dekanin des Fachbereichs Erziehungswissenschaften: Frau Univ.-Prof.'in Dr. Friebertshäuser, Dr. Albrecht Fester: Bevollmächtigter für die sog. Standortneuordnung des Campus, sowie Vertreter_innen des Dekanats Psychologie und Sportwissenschaften, des Dekanats Geowissenschaften/Geographie und verschiedene weitere Interessenvertretungen von Gruppen aus dem Turm.

Zitat aus dem Uni-Report Spezial:

 

FAQs zum Umzug Seite 6 (16. Januar 2013)

 

"11. Was geschieht mit den Einrichtungen, die im AfE-Turm zurzeit [sic!] teils in studentischer Eigenregie betrieben werden (z.B. Tuca [sic!])? Und gibt es ausreichend Räume für Aktivitäten der Fachschaften?

 

Studentische Aktivitäten werden bisher auf Fachbereichsebene geregelt; dies gilt auch für ihre räumliche Unterbringung. An dieser Regelung soll weiterhin festgehalten werden. Die Fachbereiche sind aufgefordert, dazu gemäß ihrer vorhandenen Ressourcen Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Auch bietet das neue Gebäude gute Vorraussetzungen, Aktivitäten fachübergreifend zu bündeln."

 

Wir bleiben gespannt!


Kurze Mitteilung aus dem Verteiler:

 

Im Tuca wird übrigens auch seit neuestem seitens der Uni-Leitung
mitgemischt. Die Tür wird des öfteren einfach zugeschlossen - das ist neu.
Da es sich um einen "Kaffeebetrieb" handelt, so der Pförtner, wird es über
die Ferien abgeschlossen. Er hätte wohl so geklungen, als sei es eine
Anweisung.
(...)
Dieses Kaffee-Argument wie bei der Trinkhalle kann man übrigens gegen
ALLE stud. Cafès schwingen, zB Cafè Anna Blume, Philosoph_innencafè etc.

 

Pressemitteilung und weitere Informationen folgen.

 

 

Pressemitteilung der Initiative "Campus'Trinkhalle"

 

Liebe Studierende und Freunde der Trinkhalle,

 

Seit dem 11. Oktober 2012 gibt es am Campus im Westend ein neues von Studierenden selbstverwaltetes Café in den Räumlichkeiten des AStA-Kiosk, die "Trinkhalle am IG-Farben Campus". Diese bietet nicht nur ein umfangreiches Angebot an Getränken und Snacks zu günstigen Preisen, sondern auch einen Raum für studentisches Leben, Informationen zu hochschulpolilitischen Themen und nicht zuletzt einen Ort, an dem gemütliches Beisammensein genauso wie ernsthafte Diskussionen möglich sind. Da solche Räume an diesem Campus kaum vorhanden sind, stellt die Trinkhalle eine große Bereicherung für die Studierenden dar.

 

Leider scheint die Universitätsleitung das ein wenig anders zu sehen. Kürzlich erreichte die Trinkhallen-Initiative ein Schreiben des Präsidiums, in welchem der Kanzler dem AStA mit der Kündigung des Nutzungsvertrags droht, falls der Verkauf von Getränken und Snacks nicht sofort eingestellt wird. Begründet wird dieses Vorgehen mit der Behauptung, die gegenwärtige Nutzung sei vertragswidrig, da sie nicht den Aufgaben der verfassten Studierendenschaft entspreche.

 

Da wir der Meinung sind, dass der Betrieb der Trinkhalle sehr wohl den Interessen der Studierenden entspricht, fordern wir den Fortbestand der Trinkhalle.

 

 

Pressemitteilung zum „Besichtigungstermin“ auf dem IG-Farben Campus im Westend


Am heutigen Mittwoch besichtigten rund 70 Studierende vom Campus Bockenheim den IG-Farben Campus.

Anlässlich des bevorstehenden chaotischen Umzugs und der zu erwarteten Raumnot, zog die Gruppe über die verschiedenen Stationen des Campus, um sich kritisch mit der Situation auseinanderzusetzen.
Vor den Gebäuden kam es, bei Mate und Musik, zu Diskussionen zwischen den Teilnehmenden, in denen der Umgang mit dem Umzug durch die Universitätsleitung zum Teil heftig kritisiert wurde.
Neben dem Umzug wurde die Geschichte des IG-Gebäudes, sowie die Transformation der Hochschule zur unternehmerischen (Stiftungs-)Universität thematisiert. Mit Unverständnis wurde auf die zahlreichen Zugangskontrollen an den Gebäuden und die Überwachungskameras reagiert.
Sandra Weidenmüller, Politikstudentin, dazu: „Die Uni setzt offensichtlich mehr auf Schein als Sein. Während es im neuen Seminargebäude viel zu wenig Platz für die Studierenden geben wird, brüstet sich die Uni mit der  Bezeichnung 'schönster Campus Europas'. Hier geht es also offensichtlich nicht um die Interessen der Studierenden, sondern rein um das Marketing.“

Danach berichtete ein Student den jüngeren Semestern von seinen Erlebnissen bei der Casino-Räumung 2009. Passend dazu hatte die Unileitung für die Besichtigung am heutigen Mittwoch nicht nur die Polizei auf den Campus gerufen, sondern auch gleich für den halben Tag das Casino samt Mensa und Seminarräumen geschlossen.
Als Studierende versuchten das IG-Gebäude von innen zu besichtigen, wurden sie vom externen Uni-Sicherheitsdienst zum Teil grob daran gehindert. Dieses gewaltsame Vorgehen gegen Mitglieder der Universität offenbart ein seltsames Rechtsverständnis auf dem neuen Campus. Gegen den Willen der Unileitung konnte dennoch der letzte Teil der  Campusführung im IG-Foyer durchgesetzt werden. Somit konnte die  Geschichte des Gebäudes und fragwürdige Umgang der Universitätsleitung mit ihr zur Sprache gebracht werden. Sandra  Weidenmüller weiter: „Es ist schockierend, dass die Unileitung mit  Sicherheitsdienst und Polizei auf dem Campus versucht, unseren Spaziergang zu kriminalisieren. Diese konfrontative Haltung zeigt, dass offensichtlich keinerlei Interesse besteht, die auf der Vollversammlung am 21. November beschlossenen Forderungen einzugehen.“
Abschließend zogen die Studierenden unter Sprechchören wie „Müller-Esel aus der Traum, wir nehmen uns Zeit und Raum“ spontan über die  Hansaallee. Damit wollten sie ihrer Forderung nach studentischen  Freiräumen wie sie rund um den Campus Bockenheim existieren, Ausdruck verleihen. Vor dem Gebäude des Existenzclusters „Normative Orders“ wurde die zunehmende Trennung von Forschung und Lehre kritisiert. Psychologiestudent Erkan Özer abschließend: „Trotz der konfrontativen Haltung werden wir uns weiter für unsere Interessen einsetzen. Auch auf dem neuen Campus werden wir uns Zeit und Raum für kritische Bildung nehmen. Solange auf dem neuen Campus zu wenig Platz ist, fordern wir die Weiternutzung sämtlicher Gebäude auf dem Campus Bockenheim.“

 

ein paar Bilder der anschließenden Spontandemonstration:

Wir haben da was gehört:

 

Der Umzug naht!

 

Aufgrund drängender Probleme (Raumnot, Wegfallen von selbstverwalteten Räumen, …) wollen wir auf die Lage aufmerksam machen und euch zu einem Spaziergang über den IG- Farbencampus mit anschließendem geselligen Glühweinschlürfen einladen.Eisige Temperaturen zwingen uns dazu, uns anschließend den nötigen Raum zu nehmen!

In diesem werden wir uns austauschen, informieren und uns kritisch mit der für uns alle eurer Situation auseinandersetzen.

 

weitere Informationen unter http://www.ffmdieunibrennt.wordpress.com/